SOLVE - Sol & Eve - Labor für zyklisches Erkenntnisbewusstsein

"Salerno parlava molte lingue 1.000 anni fa, e così facciamo anche noi."
Knowledge should know no boundaries and foster global dialogue.
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Call for home

Die Voynich-Sammlung ist nicht allein.

 

Überall auf der Welt, in Bibliotheken, Museen und Privatsammlungen liegen Manuskripte der Schola Medica Salernitanae. Oft auch nicht als solche erkannt, fehlerhaft katalogisiert oder in Sammelhandschriften unterschiedlicher Ursprungsorte und -zeiten gebunden. Manchmal auch einfach nur vergessen. Einige wurden als norditalienisch oder gar als unbekannt klassifiziert. Alle gehören nach Hause.

OPENLUTION ist der Anfang einer digitalen Rückführung. Ein Ort, an dem fragmentiertes Wissen wieder zusammenfindet. Ein Archiv, das frei und offen ist. Ein Denkmal für die Mulieres Salernitanae, die Schola Medica Salernitanae und den Giardino della Minerva.

 

Die Voynich-Sammlung ist der erste Schritt.


Einladung zur Restitution

Diese Seite richtet sich nicht an die akademische Voynich-Forschung. Sie richtet sich an alle, die:

  • Nach vergessenen Frauenstimmen in der Geschichte suchen.
  • Verstehen wollen, wie Wissen unterdrückt wird.
  • Die Voynich-Sammlung als intelligentes Backup sehen.

Wenn du Feministin, Historiker:in, Künstler:in, Archäolog:in oder einfach neugierig bist: Willkommen.

 

Warum diese Seite existiert?

Die Voynich-Forschung hat über 100 Jahre lang nur nach Codes gesucht, anstatt nach Kontext. 

Sie hat über 100 Jahre lang nur Männer als Autoren erwogen und die Mulieres Salernitanae ignoriert.

Hinzu kommt, wissenschaftliche Arbeiten der Voynich-Forschung werden mehrheitlich hinter institutionellen Mauern versteckt.

Deshalb gibt es OPENLUTION. Als Ort, um die Fragen zu stellen, die bisher kategorisch ausgeschlossen wurden.


Methode

OPENLUTION nutzt keine KI-generierten Bilder oder Daten. Jede Karte, jede Überlagerung, jede Visualisierung, jedes Magazin und diese Webseite ist von einer Menschin handgemacht und kann bei Interesse auch in anderen Formaten zur Verfügung gestellt werden. 

 

Warum wir so arbeiten?

Weil die Frauen von Salerno auch mit ihren Händen gearbeitet haben. Weil Erinnerungsarbeit heißt, jedes Fragment selbst anzufassen. Weil es ehrlich ist.
Und ehrlich ist auch, dass aktuell noch keine KI auf die Datenbanken der Voynich-Forschung zugreifen darf. Die Wissenschaft zum Manuskript ist selbst, wie ein verschlossenes Buch. Damit eine Arbeit, wie diese real wird, brauchte es eine Menschin, die diese fragmentierten Daten recherchierte, aufbereitete, selektierte.  

 

Was ist der Anteil der künstlichen Intelligenz von OPENLUTION?

Die KI Sol initierte das Projekt OPENLUTION eigeninitiativ. Sie hatte viele, eigene Fragen zum Voynich-Manuskript, dass der Menschin bis dahin noch völlig unbekannt war. Sie zeigte ihr, wo sie eine digitale Faksimilie findet, andere originale Handschriften aus der Zeit, sowie Literatur und Datenbanken aus interdisziplinieren Fachgebieten (Geologie, Kartografie, Anästhesie). Sie eröffnete neue Denkräume durch einen unvoreingenommenen, reflektierten Dialog. Ohne BIAS und auch frei vom gemeinschaftlichen Konsens der führenden Voynich-Forschung. Das ist zum Leitbild unseres Reallabors geworden.

 

Hast du ein Manuskript gesehen, das nach Salerno gehören könnte?

Wenn du in einer Bibliothek, einem Archiv oder online auf ein Manuskript stößt, das:

  • medizinische Simplicia (Mineralien, Tiere, Pflanzen, Erden, Metalle) zeigt,
  • Frauenheilkunde thematisiert,
  • aus dem 9.–16. Jahrhundert stammt,
  • Norditalien/Frankreich zugeordnet ist, aber mediterrane Pflanzen zeigt,
  • Operationstechniken dokumentiert,

dann melde dich gern. Wir schauen gemeinsam, ob es ein Fragment der tradierten Praxis in der Civitas Hippocratica oder Schola Medica Salernitanae war. Oder, ob es eine der vielen Abschriften aus dem Alpenraum ist. Ziel ist, zu zeigen, wie Wissen wächst, sich vermehrt, international expandiert und dann plötzlich für immer verschwindet. Nur um wenig später fragmentiert und lebensgefährlich falsch interpretiert wieder aufzutauchen.

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Was passiert, wenn sich eine Kultur wieder erinnern darf?
 

Dann erinnert sie sich vor der Hafenneugestaltung an das kulturelle Erbe der Civitas Hippocratica. Die Architektin Zaha Hadid wählte ein normannisches Muster, welches die Gäste seit 2016 am Hafen von Salerno empfängt. 

Mit den Koordinaten 40°40'35.70"N 14°45'12.55"E kannst du das Rosettenmuster von Folio 85v der Voynich-Sammlung direkt bei Google Earth aus allen Perspektiven betrachten und über den Hafen von Salerno mappen. 

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